Schlagwort: Ortungsdienste

iOS 5 Beta 3: Neue Funktion „Control Panel“ und Ortungsdienste verbessert

iOS 5 Beta 3: Control Panel
Die iOS 5 Beta 3 mit der Buildnummer 9A5259f wurde am Montag von Apple veröffentlicht. Welche neue Funktionen es bringt, könnt ihr it’s all tech nachlesen.

Das interessanteste ist wohl die neue Funktion “AssistiveTouch”. Dieses Control Panel dient für allerlei Einstellungen. Im Screenshot oben seht ihr dieses und könnt schon mal erahnen, was man damit machen kann.

Wie das Control Panel in der Beta 3 von iOS 5 aber genau aussieht, seht ihr in dem folgenden Video:

Außerdem wurden die Einstellungen rund um ortsbasierte Dienste (location based services) und die Ermittlung des eigenen Aufenthaltsortes überarbeitet und sind nun transparenter in Bezug auf die Nutzung der Daten.

Mehr dazu findet ihr bei Leo, der auch noch eine Tipp für alle Beta-Nutzer parat hat:
Die Einstellung „Setting Time Zone“ sollte abgeschaltet werden, da ein Bug offenbar dafür sorgt, dass der Standort gleichzeitig mit der Ermittlung der Zeitzone abgefragt und der Akku dadurch schnell geleert wird.

iOS 4.3.3: Änderungen und Aussicht auf Jailbreak

iOS 4.3.3: Änderungen und Aussicht auf JailbreakSeit gestern steht die neueste Version von iOS zum Download bereit: iOS 4.3.3. Damit soll in erster Linie eine Änderung der Datenspeicherung in Zusammenhang mit der Affäre „Trackinggate“ und der berüchtigen Datenbank consolidated.db vorgenommen werden. Zusätzlich Features oder andere Bugfixes sind derzeit nicht bekannt. Aber vielleicht versteckt sich ja irgendwo noch ein Oster-Ei…

Dies sind die Änderungen unter iOS 4.3.3:

  • Der Zwischenspeicher der besagten Datenbank wird angeblich auf sieben Tage reduziert.
  • Es wird keine Sicherungskopie der consolidated.db mehr in iTunes abgelegt.
  • Der Zwischenspeicher wird vollständig löscht, sobald die Ortungsdienste abgeschaltet sind.

iOS 4.3.3 ist mit den folgenden iOS-Geräten kompatibel:

Gute Nachrichten gibt es auch für Jailbreaker
Die Lücke, die bereits unter iOS 4.3.1 genutzt wurde, steht unter iOS 4.3.3 immer noch von Apple ungeschlossen zur Verfügung. Wie lange es dauert, bis die entsprechenden Tools einsatzbereit sind, lässt sich nur grob abschätzen: 3 bis 7 Tage etwa, aber dafür gibt es keine Garantie.

Tipps gegen Apples Vorratsdatenspeicherung beim iPhone

iPhone Tracker: Welche Daten Apple von Nutzern sammeltSeit Mittwoch ist es also amtlich: Das iPhone sammelt doch eine ganze Menge Daten, ohne dass die Nutzer davon wussten. Die Diskussion um das Thema Datenschutz bei Mobiltelefonen kocht nun extrem hoch, wie immer sind alle Meinungen vertreten. Wie man oben auf meinem iPhoneTracker-Bild sieht, war ich nur sehr wenig in Europa unterwegs in den letzten Jahren. Denn seitdem ich ein iPhone habe, synchronisiert es die Daten mit. Auch als ich vom iPhone 3GS auf das iPhone 4 umgestiegen bin, wurden die Daten mitgenommen – weil ich mein Backup im neuen iPhone übernommen habe.

Meine Meinung zur Datensammlung des iPhones
Dass die Daten irgendwie vorhanden sind und irgendwo gesammelt werden, war ja eigentlich abzusehen. Doch dass das ganze unverschlüsselt und mit so geringen Sicherheitsbarrieren geschieht, ist schon erschreckend. Da will Apple einem erzählen, dass man sein iPhone mit einem Jailbreak „unsicher“ macht, aber Tatsache ist doch, dass die Speicherung dieser Daten so was von unseriös ist, das man es kaum in Worte fassen kann!

Vorratsdaten zeigen Bewegungsprofil
Was man mit solchen Daten alles machen kann, zeigt der Grünen-Politiker Malte Spitz in Zusammenarbeit mit Zeit Online. Wenn man sich nun überlegt, dass eine App auf diese Daten zugreift und die Daten evtl. an den Anbieter der App weitergibt, kommt einem schon ein ungutes Gefühl. Gar nicht auszudenken, was man damit alles für einen Unsinn machen kann… wie man sich ein wenig davor schützen kann, lest ihr in den folgenden Tipps.

Datensammlung verhindern
Die Aufzeichnung der Daten lässt sich abschalten. Allerdings muss man dann auf alle Apps verzichten, die die Funktion „Ortungsdienst“ verwenden – denn damit werden die Daten erhoben. So könnte man bspw. Foursquare oder Google Maps gar nicht mehr nutzen.

Datensammlung verschlüsseln
Ein besserer Weg (wenn auch nicht absolut perfekt) ist dieser: In iTunes kann man die Synchronisation verschlüsseln, so dass nicht jeder Anwender auf die Datei zugreifen kann, die auf dem Rechner abgelegt wird. Dennoch könnte es sein, dass Apps direkt auf dem iPhone auf die Datei zugreifen. Dazu muss man in iTunes das Symbol des iPhones anklicken und dann unter Übersicht/Optionen den Menüpunkt iPhone-Backup verschlüsseln auswählen. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem man das gewünschte Passwort eingeben kann. Doch vorsicht: Mac-User sollten dieses Passwort nicht im Schlüsselbund speichern, da die ganze Verschlüsselungsarbeit dann umsonst gewesen sein kann. Denn ist dieser einmal geknackt, steht auch die iPhone-Datei wieder frei.

Den iPhoneTracker für Mac könnt ihr hier direkt herunterladen.

Wie ist eure Meinung zur Vorratsdatenspeicherung von Apple?

Hier noch ein interessantes Videos, wie es zur Entstehung des iPhoneTrackers gekommen ist:

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