Monat: September 2011

Flopp der Woche: Taponymous

Eigentlich sollte heute an dieser Stelle die „App der Woche“ vorgestellt werden. Doch diese stellte sich, zumindest in unserem Test, als Flopp heraus. Doch lest selbst…

Die verpixelten Bilder von diversen Straftätern, die Woche für Woche durch alle Medien publiziert werden, sind mittlerweile wohl jedem bekannt. Wer schon immer einmal geträumt hat, auch so gefährlich und zwielichtig zu wirken, der kann seine Fotos nun einfach mit der App Taponymous anonymisieren.

Vorweg: Immer im Hinterkopf behalten werden sollte, dass die App 0,79 Euro kostet. Es bleibt natürlich Jedem selbst überlassen, ob er bereit ist, diesen Preis für Taponymous zu zahlen. Entwickelt wurde Taponymous übrigens von der deutschen Entwicklerstube Socialbit UG. Die dortigen Programmierer sind schon für einige weitere Apps verantwortlich, die, offen gesagt, meistens eher wenig Sinn haben.

Was kann Taponymous?
Trotz einer wirklich sehr modernen Logoanimation ist Taponymous sehr einfach gestrickt. Man kann Bilder, die in das Programm eingelesen und genutzt werden sollen, vom Gerät nutzen oder neu mit der Kamera schießen. Zumindest sollte das wohl so sein. Im Test ergaben sich leider immer wieder Anzeigeprobleme, in deren Verlauf entweder Teile des Bildes gänzlich verschwunden waren oder die gesamte Darstellung so verrückt wurde, dass die Einstellungen zum Verpixeln nicht mehr vorgenommen werden konnten. Nach einigem Rumprobieren gelang es dennoch, ein Bild zu bearbeiten. Nun können Größe der Pixel und Pixelradius festgelegt werden, welche auf das Bild durch Berühren angewandt werden können. So sind nun beispielsweise Gesichter auf Bildern unkenntlich zu machen. Doch nur theoretisch – immer wieder nervt das Programm durch völliges Desinteresse am Nutzerwillen. Es reagiert nicht, verpixelt die ausgewählten Elemente oft erst Minuten später oder stürzt einfach ab.

Alles in Allem ist es eine Qual, mit Taponymous umzugehen. Man mag die Idee vielleicht neu und ulkig finden, doch der Spaß daran vergeht schnell. Besonders die unvorteilhafte und nervige Bedienung und Lauffähigkeit der App ist nicht mal ansatzweise das, was man für eine Bezahlapp erwarten kann. Für Geld eine App mit diesen minderwertigen Funktionen zu liefern, das grenzt fast schon an Betrug.

Meernotes: Notizbuch-App für Retro-Fans

Meernotes: Notizbuch-App für Retro-FansEine schöne neue App habe ich hier endteckt, die für Fans von Notizbüchern und Retro-Looks interessant sein könnte.

Mit Meernotes (Preis: 0,79 Euro) kann man wie mit jedem anderen Notizbuch jede Menge Notizen anlegen, also Ideen sammeln, Einkaufslisten verwalten oder was auch immer man damit machen will… eigentlich also eine total sinnlose App, aber dennoch irgendwie witzig!

Wer aber eine klassische Notizbuch-App sucht, der sollte sich die Moleskine-App anschauen!

Schwierige Bedienung, schöne Optik
Die App an sich ist allerdings nicht ganz einfach zu bedienen. Um z.B. so ein Meernote zu löschen, muss man von oben nach unten streichen. Dann sieht man alle Notizen und man kann auf „tidy me“ tippen, um dann die Notiz zu löschen. Um überhaupt eine Notiz bzw. ein Bookmark anzulegen (was ganz lustig mit einem richtigen roten Faden dargestellt wird) und um einer Notiz ein Datum zu vergeben, muss man innerhalb einer Notiz einmal oben drauf tippen, und schon kommen die Funktionen ins Bild.

Doch schon nach kurzer Zeit hat man sich an die Bedienung von Meernotes gewöhnt. Belohnt wird man dann mit einer ganz speziellen Optik, die sich durchaus sehen lassen kann. Vor allem die verschiedenen Schriftarten sorgen für einen einzigartigen Look. Dabei stehen auch handschriftliche Schriftarten zur Auswahl, so als ob man tatsächlich selbst die Notiz geschrieben hätte.

Auch die Anbindung an Dropbox ist sehr gut und sorgt für Sicherheit und Synchronisation auf mehreren Geräten.

Hier ein paar Screenshots zu Meernotes:

Positiv: Bereits jetzt sind schon ein paar Updates für die Notizbuch-App der Meerkats angekündigt, die sich sehen lassen können und die App interessant machen.

Diese Funktionen und Erweiterunge kommen bald bei Meernotes:

  • Copy und Paste
  • Passcode-Sperre
  • Fotos
  • iPad und Desktop (Mac) Versionen

Übrigens: Es gibt noch weitere Apps mit Meerkats im AppStore. Eine davon ist iSimples: Erdmännchen Aleksandr Orlov. Diese sollte man sowieso kennen…

Das Schlusswort überlasse ich dem Entwickler der App mit diesem passenden Spruch:

Meerkats like company. So be sure to take Meernotes with you at all times.

iPhone 5: Zusammenfassung aktueller Gerüchte und News

So könnte das iPhone 5 aussehen Da die Gerüchte um das iPhone 5 derzeit schneller aus dem Boden sprießen, als man schauen kann, will ich euch heute lediglich eine kleine Zusammenfassung geben.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollte das iPhone 5 ja hoffentlich vorgestellt werden, doch bislang ist selbst das noch nicht bestätigt…

Hier die wichtigsten Gerüchte zum iPhone 5:

Daneben gibt es weitere News und Gerüchte zu iOS 5:

Andere machen sich strategische Gedanken, was Apple mit dem iPod Touch machen wird, wenn es ein Billig-iPhone geben wird: Lässt Apple den iPod Touch aussterben?

Bald werden wir alle sicherlich schlauer sein!

Neuer Apple Store in Augsburg eingeweiht – weitere geplant

Apple Store in Augsburg eingeweiht (City-Galerie)

In Augsburg wurde nun der neueste Apple Retail Store eröfnet. Dies ist bereits (oder erst) der sechste Apple Store in unserem Lande nach Dresden, Frankfurt, Hamburg, München und Oberhausen.

Weitere Stores in Bau und Planung
Allerdings ist das noch lange nicht das Ende der Expansion von Apple Retail Stores ins Deutschland, denn es sind einige Stores schon in Planung.

Hier eine Übersicht geplanter Apple Stores in Deutschland:

Die genauen Adressen und Öffnungszeiten der Stores könnt ihr hier bei Apple direkt einsehen.

App der Woche: Sleep Talk Recorder

Obwohl Betroffene es gerne verdrängen: Jeder Mensch redet im Schlaf. Mal sind es nur kurze Wörter, mal kleinere Sätze. Über die Nachtgeschichten von etwa 5 Prozent aller Deutschen könnte man sogar ganze Romane verfassen, hier wird das Schlafreden in einem eindrucksvollen Selbstgespräch perfektioniert.App der Woche: Sleep Talk Recorder

Mit dem Sleep Talk Recorder der Entwicklerschmiede MadInSweden ist es nun möglich, nachts immer ein offenes Ohr zu haben, wenn man sich im Schlaf wieder um Kopf und Kragen redet. Der 1. Platz unter den Bezahlapps in Großbritannien konnte mit der 0,79 Euro günstigen App bereits erreicht werden. Eine gute Investition, wenn es nach den Nutzern geht – immerhin viereinhalb von fünf möglichen Sternen wurden im AppStore vergeben.

Funktionsweise des Sleep Talk Recorder
Das Prinzip ist durchaus simpel: das Apple-Gerät, ob iPhone, iPod touch oder iPad, wird über Nacht an das Ladegerät angeschlossen, damit der Akku nicht überstrapaziert wird. Nachdem die Aufnahme der App gestartet wurde, werden je nach eingestellter Empfindlichkeit alle unnatürlichen und lauten Geräusche aufgenommen. Diese kann man sich in zusammengeschnittener Form am nächsten Morgen anhören und weltweit mit den Nutzern des Sleep Talk Recorders teilen.

Schlafredner weltweit: die Toplist
Für alle, denen das Warten auf eigene Wortexplosionen zu langweilig ist, bietet der Sleep Talk Recorder außerdem sowohl in der App als auch auf SleepTalkRecorder.com eine Toplist aller weltweit aufgenommenen Schlafredner-Aufnahmen an. Hier habe ich schon die ein oder andere lustige Entdeckung machen dürfen. Ich möchte das Entweichen verschiedener Gase aus unterschiedlichen Körperöffnungen empfehlen, man staunt: der Kreativität sind tatsächlich keine Grenzen gesetzt!

Sleep Talk Recorder: EinstellungenSleep Talk Recorder: Toplist

Entgegen allen Bedenken: Die App funktioniert wirklich tadellos! Gleich in der ersten Nacht konnte ich mehrere Aufnahmen machen. Eine wirklich amüsante Erfahrung, die man einmal gemacht haben sollte. Besonders wenn man weiß, dass man im Schlaf häufig Konversationen auf schizophrener Basis veranstaltet ist der Sleep Talk Recorder eine absolute Empfehlung.

Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.