Im AppStore gibt es ja nicht nur jede Menge Adventskalender, sondern auch viele andere Weihnachts-Apps. Ich stelle euch heute ein paar besondere Apps vor, die ihr vielleicht noch nicht kennt.
Versaute Witze Adventskalender (Preis: 0,79 Euro)
Den Anfang macht diese Witze-App, die euch jeden Tag einen neuen derben Witz zeigt. Na dann seid ihr ja bestens für die Schule, Uni oder das Büro gerüstet und könnt eure Mitmenschen jeden Tag aufs neue mit einem tollen Witz erfreuen! 😉
ARTventskalender (kostenlos)
Dieser Adventskalender ist etwas Besonderes: ein Augmented Reality Adventskalender! Mit der passenden Bastelvorlage und dem Marker kann man sich seinen eigenen Adventskalender zusammenbauen.
Katzen-Adventskalender (Preis: 1,59 Euro)
Für alle Katzen-Liebhaber gibt es auch einen perfekten Adventskalender für iPhone und iPad. Dieser zeigt euch jeden Tag ein neues Foto zweier süßer kleiner Katzen. Jeden Tag wachsen die kleinen Schmusetiger ein wenig, so dass man ihnen beim Aufwachsen zuschauen kann. Abgerundet wird die App mit Katzen-Zitate berühmter Persönlichkeiten.
Sprechender Weihnachtsmann Santa (Preis: 0,79 Euro)
Und als Bonus gibt es noch den sprechenden Weihnachtsmann Santa. Der gute Santa spricht alles, was ihr sagt, in einem weihnachtlichen Ton nach. Auch sonst kann man noch einiges mit Santa machen und steht damit seinen Kollegen Tom dem Kater und all den anderen in nichts nach.
Viel Spaß mit den Weihnachts-Apps!http://shop4iphones.de/wp-content/uploads/2011/12/artventskalender-150×150.jpg
Als kleines Bonbon zum Start der Adventszeit gibt es wieder einen App-Code zu gewinnen! Diesmal erhält der glückliche Gewinner einen Promocode für die App Weihnachtsspezialitäten aus den Alpen (Preis: 1,59 Euro). Insgesamt sind in der App 75 ausgewählte Rezepte enthalten. Damit sollte euch doch hoffentlich das Backen von Plätzchen gelingen. 😉
Gewinnspiel-Modalitäten
Wer teilnehmen möchte, muss lediglich die Gewinnspielfrage „Welche Weihnachts-App gefällt euch am besten?“ beantworten und seine Antwort hier als Kommentar hinterlassen oder den Blogpost retweeten und hier den Link zum Tweet als Kommentar posten. Das Gewinnspiel läuft bis zum 3.12.2011 um 12 Uhr MEZ, danach wird ein Gewinner mit Hilfe von random.org ermittelt und per E-Mail benachrichtigt.
Wecker, Uhren und Karten gibt es in Apps wohl mehr als genügend. Auch die immer anderen Aufmachungen und speziellen Sonderfunktionen sind schon lange nicht mehr so interessant, informativ und innovativ, wie einige Entwickler glauben. Doch aktuell sticht besonders eine App aus der Masse hervor, die von Nutzern mit Lob überhäuft wird: Living Earth. Die 79 Cent günstige App verspricht die formvollendete Darstellung von Wetterdaten und Uhrzeiten von Städten auf der ganzen Welt.
Wetterdaten und Uhrzeiten bei Living Earth Living Earth zeigt den Nutzern das aktuelle Wetter und den Trend für die nächsten Tage von verschiedenen Orten der Welt an. Die Vielzahl an Städten ist überzeugend und deckt die Teile der Welt gut ab. Interessant sind natürlich auch die einzelnen Uhrzeiten, welche bei Living Earth ausgibt.
Die Erde Live
Das wirklich besondere an der App aber ist der Live-Modus. Im Hintergrund wird eine realistische und tolle Ansicht der Welt aus dem Weltall angezeigt, die sich natürlich per Touch-Bewegung drehen und wenden lässt. Die Erde passt sich dabei stets den aktuellen Wetterverhältnissen an den verschiedenen Orten an und verändert sich damit stetig. Dieser Live-Modus beinhaltet außerdem das Verhältnis von Tag und Nacht. Natürlich wandern, wie in der Realität, die Grenzen von Tag zu Nacht, sodass man von einem guten Überblick, wo wann die Sonne auf- und untergeht profitieren kann. Diese Live-Bilder sind interessant, qualitativ sehr gut umgesetzt und machen den iPhone Bildschirm zu einem echten Highlight!
Living Earth – Faszination pur!
Die Atmosphäre in Living Earth ist einfach atemberaubend. Es macht Spaß, zwischendurch zu schauen, wie das Wetter auf der anderen Seite der Welt gerade ist und in wie vielen Kilometern in etwa der Sonnenuntergang nahet. Living Earth ist eine absolute Empfehlung für alle, die immer ein wenig Stil und wunderbar faszinierende Bilder in der Tasche haben möchten!
Der Jailbreak ist bei Apple ungern gesehen, bei den iDevice-Nutzern aber dafür umso beliebter. Besonders das Programm SBSettings rückt immer wieder ins Blickfeld und ist für viele der ausschlaggebende Grund, das iPhone überhaupt zu jailbreaken. Mit SBSettings ist der schnelle und direkte Zugriff auf Einstellungen möglich, was die Handhabung des iDevice wesentlich simpler gestaltet.
Dank iOS 5 nun konnte die AppQuickButton entwickelt werden, welche für nur 79 Cent aus dem App Store herunterzuladen ist und SBSettings fast vollständig ersetzt.
Grundfunktion von QuickButton
Mit QuickButton ist das Setzen von Icons für den Homescreen mit integrierter Weiterleitung zu bestimmten Anwendungen und Programmen ohne Weiteres möglich. Besonders oft genutzte Einstellungen sind damit schneller anzuwählen.
Wohin verlinken die Icons?
Die Features, die mit QuickButton geboten werden, decken eigentlich die wichtigsten Funktionen von SBSettings vollkommen ab. Mit der App lassen sich Direktlinks zu folgenden Anwendungen setzen:
Kontaktinformationen ausgewählter Person
Anrufen/ SMS-Nachricht oder E-Mail an best. Kontakt
direktes Wechseln zu Safari-Lesezeichen
Besonderes Schmankerl sind die direkten Verlinkungen zu speziellen Einstellungsfeldern im iPhone. So können nicht nur Helligkeit, WLAN und Flugmodus eingestellt werden, sondern auch GPS, Bluetooth, Netzwerk, Safari, Bedienungshilfen, Töne und Hintergrundbild. Die Möglichkeiten sind also durchaus vielfältig. Eine kleine Auswahl an Rahmen macht auch die Standardicons interessant und optisch ansprechend.
QuickButton – einfach, clever, überzeugend
Insgesamt wurde mit QuickButton die wohl beste Alternative zu SBSettings gefunden. Viele der vormaligen Jailbreak-Verehrer sind allein deshalb mittlerweile auf die Wunder-App umgestiegen. Auch Neulinge und Laien werden der App viel abgewinnen können. Das schnelle Anwählen der Einstellungsmenüs ist komfortabel und einfach. QuickButton ist nicht nur unsere App der Woche, die aktuell zurecht in den Top10 der AppStore-Charts steht, sondern auch die App Empfehlung und ein echtes Must-Have für alle iPhone-Nutzer.
Mehr Apps der Woche gefällig? Hier findet ihr eine Übersicht über alle bisher getesteten Apps. Reinschauen lohnt sich!
Bevor die Bundesliga heute wieder startet gibts noch schnell ein paar App-Tipps und ein kleines Gewinnspiel.
1. Tipp:Instant Wild App (kostenlos) Mit dieser App könnt ihr euch Bilder direkt aus der Wildnis auf das iPhone holen. Sobald nämlich ein Tier eine der versteckten Kameras auslöst, wird das Bild an alle App-Nutzer gesandt. Das Ganze hat natürlich auch einen Hintergedanken: Mit Hilfe der „Crowd“ soll der Bestand von verschiedenen Tierarten schneller erfasst werden können. Das hilft Wissenschaftlern schneller zu erkennen, ob die Population einer Tierart zu- oder abnimmt.
2. Tipp:Hardest Game Ever – 0.02s PRO (Preis: 0,79 Euro)
Der Nachfolger von 0,03 seconds (vor einem Jahr App der Woche hier im Blog) soll angeblich noch krasser, noch schwieriger und noch härter sein. Und dass will schon was heißen, denn der Vorgänger war alles andere als einfach.
3. Tipp:Minecraft (Preis: 5,49 Euro)
Auf diese App haben anscheinend viele gewartet, ich weiß aber selbst nicht so ganz warum, wenn ich ehrlich bin. Leider sind die ersten Rezensionen im AppStore auch nicht überwältigend, doch man muss bedenken, dass die App erst noch am Anfang steht…
4. Tipp:Der Gerät (Preis: 0,79 Euro)
Dazu muss ich wohl nicht mehr viel sagen… für jeden Döner-Fan ein MUSS! Man, allein schon beim Anblick der App bekomme ich dermaßen Appetit…
Und zur Krönung des Tages gibts es für die letzte App einen Promocode zu gewinnen, mit dem ihr euch die App kostenlos herunterladen könnt. Bei „The Note 2.0“ handelt es sich um eine extrem umfangreiche App zur Veerwaltung von Notizen, Medien, Terminen und mehr!
Also perfekt für jeden vergesslichen Schüler, Studenten oder Businessman!
Für alle, die nicht gewinnen, gibt es immer noch die werbefinanzierte The Note 2.0 FREE Edition. Aus der kostenlosen App kann man auch per in-App-Kauf die Vollversion erlangen, aber Vorsicht: das ist mit 4,99 Euro sogar einen Euro teurer!
Und so könnt ihr gewinnen:
Einfach bis Sonntag (20.11.2011 um 14 Uhr MEZ) unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen, welche der 5 hier vorgestellten Apps euch am besten gefällt. Eure Meinung hat natürlich keinerlei Einfluss auf die Ziehung des glücklichen Gewinners, der per Zufall ermittelt wird (random.org).
Dem ein oder anderen werden die Bücher der Reihe „Wo ist Walter?“ wohl noch in guter Erinnerung sein. Besonders Kinder nutzen die großen Bilder, in denen viele kleine, ulkige und komische Elemente untergebracht sind, immer sehr gerne und testen beim Suchen und Finden von „Walter“ und vielen kleinen Gegenständen ihre Auffassungsgabe.
Nun gibt es „Wo ist Walter?“ auch als App. Doch damit spricht man nicht nur das jüngere Publikum an, sondern kann auch bei Erwachsenen punkten.
Vorweg: aktuell kostet „Wo ist Walter? – Eine fantastische Reise“ 79 Cent statt 2,39 Euro und ist damit 67 Prozent günstiger als sonst. Wer Interesse hat, der sollte sich schnell entscheiden. Das Angebot könnte täglich enden.
Das Spielprinzip
Gemäß dem Auftrag in den Büchern, muss auch bei der „Wo ist Walter?„-App, natürlich, Walter gesucht werden. Darüber hinaus sind Walters Freundin und der Magier zu finden. Erst danach geht es ans Eingemachte: Viele kleine und versteckte Gegenstände befinden sich überall in den Bildern. Dabei werden die unterschiedlichsten Schauplätze wie der Kampf zwischen Riesen und Zwergen und ein Land voller Magier angeboten. Selbstverständlich gilt es, Walter und die unzähligen Gegenstände vor dem Hintergrund der stetig tickenden Zeit zu suchen. Wer einen Gegenstand einmal nicht findet, der kann sich den ungefähren Fundort anzeigen lassen. Während die Zeit abläuft, gehen Sterne verloren, die zum Freischalten neuer Levels und vor allem zur Anzeige der jeweiligen Fundorte notwendig sind. Wer innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht alle Gegenstände finden kann, der muss das Level wiederholen.
Die Story
Anders als in den meisten Büchern von „Wo ist Walter?“ bietet die App eine kleine Handlung an. Dazu werden jeweils vor den Suchaufträgen und Bildern kurze Intros eingeblendet, die die Szenen in eine anschauliche Abfolge setzen. Sobald in einem Bild Walter und verschiedene Gegenstände gefunden wurden, geht es in das nächste Level. Durch die Fülle an unterschiedlichen Schauplätzen ist der Spielspaß eine ganze Weile gewahrt. Anders, als die iTunes-Seite erahnen lässt, ist die App übrigens auf Deutsch.
Der Spielspaß
Wer „Wo ist Walter?“ schon in den Büchern Klasse fand, der wird die App lieben! Viele neue Schauplätze mit liebevoll gestalteten Figuren und Filmchen machen die App zu einem echten Highlight. Nicht nur für Kinder gibt es hier viel zu entdecken, auch Erwachsene stehen vor meist anspruchsvollen Aufgaben.
Im App-Store gibt es mehr Apps als man in einem Menschenleben nutzen oder spielen kann. Darunter einige Perlen aber auch einige sinnlose Apps. Doch auch diese haben ab und an ihren Spaßfaktor und dürfen deshalb nicht außen vor bleiben. Deshalb gibt’s jetzt ein paar richtige sinnlose Apps…
Starten wir mit einer Apps, die die Welt absolut nicht braucht (oder doch?): Breastimate (Preis: 0,79 Euro). Mit dieser App könnt ihr die Körbchengröße einer Frau messen, indem ihr ein Bild in die App einfügt und ein paar Punkte markiert. Wenn das mal nicht hitverdächtig ist…
Weiter geht es mit Turbo Grannies (Preis: 0,79 Euro), einer Spiele-App für Fans von älteren Menschen auf elektrischen Rollstühlen. Die Grafik ist durchaus ansehnlich und das Spielprinzip ist auch recht lustig: Einfach die Großmutter mit dem Bewegen des iPhones steuern und diverse Items einsammeln. Zwischendurch gibt die alte Dame auch den einen oder anderen Ton von sich…
Hier eine etwas nüchterne Video-Review zu Turbo Grannies:
Vielleicht nicht ganz so verrückt ist das Spiel der fliegenden Wikinger: Flapcraft (Preis: 0,79 Euro). Aber die Story und die Idee des Spiel sind schon etwas, naja sagen wir mal „simpel“ (höher, weiter, schneller). Aber dank der extrem detailreichen Grafik, den zahlreichen Levels und diversem optionalen Zubehör ist das Spiel definitiv einen Blick wert.
Seit langer Zeit schon haben die Apple-Fans sehnsüchtig auf die Veröffentlichung des beliebten Musikprogramms Garage Band auf dem iPhone gewartet. Vor kurzem war es dann endlich so weit: Apple hat Garage Band erstmalig für das iPhone optimiert und zum Preis von 3,99 Euro angeboten. Rasant katapultierte sich Garage Band an die ersten Plätze der beliebtesten Apps. Doch was kann Garage Band wirklich? Hat man die App auch auf dem iPhone so gut umsetzen können, wie auf dem Mac?
Mit Garage Band durch die Musik
Die AppGarage Band ist voll von Feinheiten, die es ermöglichen, einen eigenen Song wahrhaft zu perfektionieren. Enorm viele Instrumente können täuschend echt nachgespielt werden, alle Grundeigenschaften eines Liedes sind in Sekunden einzustellen und nachzuarbeiten. Es ist wirklich keine musikalische Kenntnis von Nöten, das Programm ist unkompliziert und einfach.
Instrumentelle Vielfalt Garage Band auf dem iPhone bietet in einem großen Menü die verschiedenen, zu spielenden Instrumentengruppen an. Zu Keyboard, Drums und der bei Bedarf an das Gerät anzuschließenden E-Gitarre sind immer spezielle ‚Smart-Versionen‘ vorhanden, mit deren Hilfe sich das Spielen der jeweiligen Instrumente erstaunlich erleichtern lässt. Alle Smart-Kategorien bieten vom Bass über die Gitarre bis hin zum Keyboard viele weitere Instrumente, die auf immer gleiche Weise gespielt werden, aber erstaunlich verschieden wirken können. Zu jedem Instrument sind enorm viele Einstellungen zu tätigen, die aus jedem Ton ein musikalisches Meisterwerk zaubern können. Die Auswahl ist riesig. Je nach Instrumentengruppe können beispielsweise auf Knopfdruck Akkorde erzeugt werden, die selbst noch einmal in Tonhöhe und Klangdauer anzupassen sind. Empfohlen ist auch der Bereich ‚Smart Drums‘, in dem Beats innerhalb von Sekunden in das Lied eingearbeitet werden können. Die Apple Loops geben darüber hinaus immer wieder Anhaltspunkte, wie man den eigenen Song fortsetzen könnte. Ein Blick in das entsprechende Menü lohnt sich zu jeder Zeit.
Das Wunderprogramm mit Schönheitsfehler Garage Band ein wirklich einzigartiges Programm, mit dem jeder Nutzer seine ganz eigene Musik mithilfe von verschiedensten Instrumenten und vorgefertigten Liedpassagen erstellen kann. Die Besonderheit: Garage Band ist sehr einfach und unkompliziert. Um mit der App wirklich tolle Stücke komponieren zu können, bedarf es keinem Musikstudium. Der eigene Geschmack kann voll ausgelebt werden. Garage Band ist das musikalische Highlight auf dem iPhone, das jeder Musikliebhaber zwingend besitzen sollte. Die überwältigenden Möglichkeiten bieten die perfekte Möglichkeit, auch als Laie tolle Stücke zu komponieren. Einziger Nachteil ist, dass man Songs derzeit nicht über iCloud an andere Geräte syncen und dann dort weiterbearbeiten kann. Aber das wird sicher noch kommen!
Für Viele ist das Spielen auf dem iDevice einfach unersetzlich. Immer neue Games werden entwickelt und angeboten, die mehr und mehr Menschen aller Altersklassen in ihren Bann ziehen. Mit der App Reckless Getaway, die es noch für kurze Zeit zum vergünstigten Preis von 79 Cent zu kaufen gibt, werden nun endlich auch die Fans von Autorennen und rücksichtsloser Zerstörung zusammengebracht. Die Hintergrundgeschichte ist dabei sehr simpel und wird während des Spiels nur minimal beachtet. Der Spieler muss als Bankräuber vor der Polizei flüchten und die Beute sicher an´s Ziel bringen.
Spielziel: Zerstörung!
Wie bei vielen anderen Spielen auch, sind bei Reckless Getaway Punkte zu sammeln. Diese können zwar durch Münzen und Stunts wie das Überspringen von Autos oder waghalsige Fahrmanöver gesammelt werden, die meisten Punkte aber gibt es für das Zerstören der anderen Fahrzeuge auf der Straße. Polizeiwagen bringen natürlich Extrapunkte ein. Damit können pro Fahrt bis zu vier Sterne gesammelt werden, die neue Level freischalten. Wer sein Auto allerdings vollständig zerstört, der wird durch das Abziehen eines Sterns bestraft. Entscheidend ist also das perfekte Rammen und Abdrängen der anderen Wagen, um bei maximaler Zerstörung minimalen Schaden zu erleiden.
Im Praxistest schneidet die App durch gelungene Grafiken, einem interessanten Spielziel und einer ungeahnten Vielseitigkeit sehr gut ab. Zu empfehlen ist die Möglichkeit, auch mit einem Truck die Strecken abzufahren. Die notwendigen Sterne zu erreichen ist dann zwar leichter, doch kann dem eigenen Zerstörungswahn fast freie Bahn gelassen werden. Reckless Getaway ist wohl die beste App im App Store, welche Autorennen und rücksichtsloses Zerstören elegant vereint. Für Destruction-Freaks und Rennliebhaber einfach das perfekte Spiel für Zwischendurch!
Früher gab es Schallplatten (aka Vinyl), dann kamen Kassetten (aka Tapes), dann CDs und jetzt gibt es MP3-Dateien. So verloren die Musikträger mit der Zeit immer mehr an Charme: War das Abspielen einer Schallplatte genauso wie das Zusammenstellen eines Mixtapes für einen Freund oder eine Freundin (oder einen selbst) noch eine richtige Zeremonie, so sind MP3-Dateien wie seelenlose Objekte zu tausenden auf unseren MP3-Playern abgespeichert und warten darauf, geskippt zu werden.
Denn mal ehrlich, wer hört sich denn heute noch einen Song bis zum Ende an? 😉
AirCassette: Die App für Tape-Fans
Um wieder etwas Nostalgie auf die hochentwickelte Technik eines Smartphones wie dem iPhone zu bringen, gibt es nun eine neue schöne App: AirCassette (Preis: 1,59 Euro).
Dabei handelt es sich um eine App, mit der man digitale Mixtapes erstellen kann: Zuerst muss man das Aussehen des Tapes bestimmen, dann ein paar Lieder aus seiner iPod-Bibliothek auswählen und zum Schluss noch das Tape entsprechen beschriften, so wie früher also! Bevor man ein Mixtape erstellt muss man die Songs zunächst in einer „Queue“ einreihen, das ist im Prinzip eine Zwischenspeicherung. Ist man damit fertig, dann kann man das Mixtape fertigstellen. Wer mehr Funktionen benötigt, sollte sich den alternativen und umfangreicheren MP3-Player für das iPhone namens Panamp anschauen.
Mein Test
Beim ersten Test habe ich die App direkt mal zum Absturz gebracht: Will man nämlich aus einer leeren Queue (leere Liste) ein Mixtape erstellen, dann hat die App keine Lust mehr und verabschiedet sich. Macht ja auch nicht so viel Sinn, aber ob das nicht mal getestet wurde? Immerhin eine sehr leichte Fehlerquelle… Ist ein Mixtape einmal erstellt, kann man keine neuen Lieder hinzufügen, dafür aber einzelnen Titel löschen. Bei einem echten Kassetten-Mixtape wäre das auch so ohne weiteres nicht unbedingt möglich. Und das digitale Tape hat natürlich so viel Speicherplatz wie euer iPhone. Schade, denn viel cooler wäre es gewesen, wenn man wie bei einem echten Tape zweimal 45 Minuten (oder 30) hätte zusammenstellen können…
Screenshots von AirCassette (Großklicken!):
Vorteile von AirCassette:
Die App sieht einfach klasse aus, ist schnell und lässt sich nach kurzer Eingewöhnung sehr gut bedienen. Vor allem, wenn man ein Lied vor- oder zurückspult, sieht das einfach cool aus und geht flott! Außerdem kann einem das Magnetband nicht kaputt gehen, wenn es sich irgendwie verheddert 😉
Und so sieht AirCassette in Action aus:
Nachteile von AirCassette
Ist ein Song eines Artist nicht einem bestimmten Album zugeordnet, werden in dem titellosen Album auch alle anderen Songs angezeigt, deren Albumtitel nicht bestimmt ist. Das ist etwas unübersichtlich. Wer eine gut gepflegte iTunes-Bibliothek hat, sollte damit kein Problem bekommen.
Außerdem kann man bei AirCassette derzeit noch nicht aus der Tape-Ansicht vor-oder zurückspulen (FastForward und Rewind), aus der „now playing“-Ansicht geht das über den unteren Schieberegler. Das ist in sofern ärgerlich, wenn man ein MP3-Mixtape hat, das aus einer Datei besteht und 30 bis 60 dauert und man genau die Stelle sucht, bei der der DJ den coolen Übergang macht oder ähnliches…
Auch das Hinzufügen ganze Alben oder aller Songs eines Artists in eine Queue und damit in ein Mixtape ist nicht möglich. Hat man eine Queue zusammengestellt, kann man die Songs auch nicht mehr in der Reihenfolge verschieben, das sollte man also vorher machen. Wenn die App nun auch noch die iTunes-Playlisten importieren könnte, dann bräuchte ich die Standard-Musik-App gar nicht mehr… Natürlich kann man seine Mixtapes auch mit Freunden teilen, aktuell aber nur über Facebook. Ich glaube, dass die 140 Zeichen bei Twitter einfach zu wenig für AirCassette sind.
Fazit zu AirCassette
Scheinbar sind die Nachteile in der Überzahl, aber überwiegen sie auch die Vorteile und den coolen Style der App? Das muss jeder selbst entscheiden, schließlich ist die App nicht kostenlos. Aber ich finde sie verbreitet wieder einen gewissen Charme, wenn ich mit meinem iPhone Musik höre und das gefällt mir, so wird mein iPhone zu Walkman!
Und ich bin mir auch sicher, dass die Entwickler von AirCassette an Updates arbeiten und die oben genannten Nachteile bald beheben werden…. und manchmal ist weniger ja auch mehr!